Friedensarbeit und Zivildienst

Aufgaben
  • aktuelle Information der Berater in den Kirchenkreisen
  • rechtliche Informationen zu Zivildienstfragen
  • Veranstaltung von "Ab-Rüstzeiten" und Seminaren (Sonderurlaub)
  • Beobachtung der Wehr- und Zivildienstpolitik
  • Öffentlichkeitsarbeit für Zivildienst und Kriegsdienstverweigerungsberatung
  • Einzelberatung und -gespräche
  • Überblick über die Friedensarbeit in der Landeskirche

Wir beraten und begleiten Kriegsdienstverweigerer und Zivildienstleistende von der Entscheidung der Verweigerung bis zum Ende des Zivildienstes. Noch unterstehen alle jungen Männer der Wehrpflicht, die in verschiedenen Formen abgeleistet werden kann (Grundwehrdienst, Zivildienst, Polizei- und BGS-Dienst, Zivil- und Katastrophenschutz, anderer Dienst im Ausland).

In unseren Veranstaltungen wollen wir auch Friedensfragen wieder mehr ins Bewusstsein rufen. Wir diskutieren über Gewalt und Konfliktpotenziale und suchen gemeinsam nach Lösungsansätzen. Insbesondere soll hier auf den Grundkurs Gewaltfreie Konfliktbearbeitung hingewiesen werden.

Viele junge Männer entscheiden nach den Vorteilen, die ihnen der eine oder andere Dienst voraussichtlich bringen wird. Aber wer den Kriegsdienst mit der Waffe verweigert, wird nach den Gründen, insbesondere nach seiner Gewissensentscheidung gefragt. Nur sie genießt den Schutz des Grundgesetzes. Anerkannte Kriegsdienstverweigerer werden Zivildienstleistende.

Weiterhin beraten wir bei der Dienststellensuche.

Weitere Informationen

Grundkurs gewaltfreie Konfliktbearbeitung


Zum Frieden erziehen – kompetent, gewaltfrei, konstruktiv

8. Grundkurs in Friedenserziehung, Gewaltprävention und Konfliktbearbeitung
April 2010 bis Mai 2011

AG Friedensarbeit der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens und der Ev. Kirche in Mitteldeutschland

Ziele
Ungelöste und unlösbar scheinende Konflikte sowie zunehmende Gewalt und Gewaltbereitschaft sind beherrschende Themen in den Medien und in unserer Gesellschaft. Was dabei unerwähnt bleibt, ist der Hinweis auf die Möglichkeiten und Methoden von Gewaltprävention und konstruktiver Konfliktbearbeitung. Was gebraucht wird, sind Menschen, die diese Methoden kennen, sie anwenden und weitergeben können.






Anhänge (1)

  • Kriegsdienstverweigerer_Freiwilligendienst.pdf - am 26.07.2010 03:12 von Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Version 1)
    72 KB Anzeigen Herunterladen

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